4 + 1 Tipps, wie Sie von sich und Ihrer Marke in den sozialen Medien sofort reden machen lassen

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Life is for sharing: Wie oft haben Sie dieses Mantra schon gehört? Es stammt aus einem internationalen Werbespot von T-Mobile (von 2009 – erinnern Sie sich?)…

… und ist noch heute aktuell.

Die Allgegenwart und das Aufkommen der sozialen Medien und der digitalen Plattformen haben unseren Alltag stark beeinflusst, da sie sich auch auf unsere Lebensart und den Erfolg von Unternehmen auswirken.

Egal ob multinationale oder mittelständische Unternehmen – der digitale Wandel brachte uns eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten der Informationsverbreitung, der Kommunikation und der Interaktion mit äußerst viralem Charakter. Dies nicht für sich zu nutzen, wäre schade!

Wenn Sie wissen möchten, wie man das Internet und die hier tagtäglich erzeugten Inhalte für Ihr (kleines, mittleres oder großes) Unternehmen oder für die Marke, für die Sie arbeiten, bestmöglich nutzen kann, sollten Sie diese fünf goldenen Regeln befolgen, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

Was ist Content und warum ist er für Ihr Marketing so wichtig?

Mit dem Begriff „Content“ ist jede kleinste Information gemeint, die sowohl von den Nutzerinnen und Nutzern als auch von den Unternehmen im Internet und offline erstellt und geteilt wird. Zu den bekanntesten Beispielen solcher Inhalte zählen Tweets und/oder Facebook-Posts, Videos und Infografiken, aber auch Flyer und/oder Zeitschriften. Unternehmen jeder Größe machen sich solche Contents von je her für ihre Kommunikation und für ihr Produkt-Storytelling zu Nutze, wobei der Pirelli-Kalender und der Michelin-Guide zu den berühmtesten und gekonntesten Beispielen zählen.

Was passiert bei zu viel Content?

Um es mit zwei Worten zu sagen: Es käme zu einem „Content-Shock“. Diese beiden englischen Begriffe zeigen, was vielen schon beim ersten Lesen klar wird. Die nachfolgende Grafik stammt aus dem Artikel „Content Shock: Why content marketing is not a sustainable strategy“, der das Problem genau erklärt:

Sobald Sie oder ich als Repräsentant/Inhaber einer Marke und eines Unternehmens agieren, müssen wir bedenken, dass der Mensch Content nicht grenzenlos konsumieren kann. Mit „konsumieren“ sind je nach Format (Texte, Videos usw.) das Lesen und die Visualisierung gemeint. Andererseits sind Marken und Unternehmen nicht nur auf dem Produktmarkt, sondern auch auf dem Informationsmarkt – das heißt, auch auf dem Markt von Inhalten – Konkurrenz ausgesetzt.

Es werden immer mehr Inhalte produziert, wobei geschätzt wird, dass in der nahen Zukunft diesbezüglich ein exponentielles Wachstum zu verzeichnen ist. Dieses sollte jedoch dem möglichen Konsum des Contents entsprechen…

Dieses zweite Schema verdeutlicht das Thema noch besser:

Es zeigt das Thema aus der Perspektive eines Unternehmens und richtet sich auf die Größenvorteile und die Rentabilitätskurve bei der Produktion von Inhalten. Die Erstellung von Plänen zur Aktualisierung in den Social-Media-Plattformen, die Produktion von Videos, das Erstellen von Infografiken – all dies ist mit Kosten verbunden, sowohl hinsichtlich des zeitlichen, als auch des personellen und finanziellen Aufwands.

Dies lässt sofort die folgende Frage aufkommen:

Bis zu welchem Punkt ist die Produktion von Inhalten tragbar und ab welchem Punkt wird sie untragbar, sprich unwirksam und ineffizient?

Dieser Punkt ist an der Stelle erreicht, an der sich die rote Linie des Content-Konsums und die blaue Linie der Content-Produktion kreuzen. Wenn dieser Kreuzungspunkt überschritten wird, wird der Content für Ihr Marketing ineffektiv und ineffizient und hat nur wenig Marktwert/Mehrwert: Der Kostenaufwand für das Marketing wird nicht mehr vom (bescheidenen) Resultat gerechtfertigt, das man bei der Zielgruppe erzielt.

4 (unmittelbare) Lösungen zum Vermeiden eines Content-Shocks (Spoiler: Nutzen Sie Ihr Offline-Marketing, um Inhalte zu vermitteln und zu Unterhaltungen in den sozialen Netzwerken anzuregen)

Content-Marketing, Content-Shock, Rentabilitätskurve… hoffentlich habe ich Sie nicht verschreckt! Ich wollte eher versuchen, Sie mithilfe von Metaphern aus der Sprache des Unternehmertums an das Thema heranzuführen, damit Sie beim Marketing und bei der digitalen Kommunikation erfolgreich sind.

Aber wie es sich für einen anständigen Berater gehört, gebe ich Ihnen nach dem Problem nun auch eine Lösung! 🙂

Eigentlich sind es vier Lösungen, die zu einer einzigen Richtlinie zählen, die Sie beim Agieren in der digitalen Welt stets berücksichtigen müssen:

Was zählt, ist nicht die Quantität, sondern die Qualität der Inhalte.

Ich möchte Ihnen vier kurze Möglichkeiten vorstellen, die sich für ein limitiertes Budget eignen und sofort umsetzbar sind und die dafür sorgen, dass man im Internet über Sie spricht, sich über Ihr Unternehmen und/oder Ihre Marke beliest und dass Ihr Content geteilt und damit Marketing für Sie betrieben wird. Diese Lösungen nutzen Materialien und Inhalte, die Sie bereits produzieren, um zu Online-Unterhaltungen anzuregen und so zu einem Thema zu werden, über das man nicht nur im Geschäft bzw. vor einem Regal spricht, sondern auch in den sozialen Medien.

Das macht neugierig, oder? Vor allem sind diese Lösungen sehr nützlich, um keine Zeit und Geld zu verschwenden.

Hier nun also einige Tipps:

1.Social Packaging: Darüber habe ich bereits in diesem Artikel berichtet: 3 Trends (und Technologien), die 2018 die digitale Kreativität beflügeln werden. Anstatt sich die üblichen Verpackungen auszudenken – warum denken Sie sich nicht etwas aus, das Klicks generiert und fotografiert und geteilt wird? Hierzu zählen die hervorragenden Beispiele von Nutella und Coca Cola – aber wie man sieht, muss man hierfür nicht viel Geld, sondern gute Ideen haben.

Ich hoffe, dass ich Ihre Kreativität etwas anregen konnte. Versetzen Sie sich in Ihre Kundinnen und Kunden: Was würde Sie dazu bringen, ein Foto der Verpackung des Produkts, das Sie gerade kaufen, zu posten?

2.Social-Media-Visitenkarte: auch in diesem Fall sieht man „einfach“ ein täglich verwendetes Arbeitsmittel – die Visitenkarte – auf ganz neue Art und Weise interpretiert. Thomas Smith hat sie neu erfunden und so gestaltet, als wäre sie sein Facebook-Profil.

Quelle: www.pinterest.it/allbcards/business-cards-with-social-media-contact-informati/?lp=true

Wenn Ihnen diese Idee gefällt, finden Sie allein auf Pinterest viele andere Beispiele.

3.Social-Media-Flyer: Auch Flyer und Flugblätter können komplett neu gestaltet werden. Die Welt der sozialen Medien und des Internets im Allgemeinen hat einige kreative Ideen ans Licht gebracht – manchmal auch zurückgebracht – die hinsichtlich der Anordnung von Text und grafischen Elementen (auf die sich Infografiken stark ausgewirkt haben) klar definiert sind. Hier folgen zwei interessante Beispiele:

Quelle: www.heartsnminds.eu/portfolio/56-easa-alliance-infographics-leaflet-with-infographics
Quelle: www.canva.com/learn/50-brilliant-flyer-designs

Gefallen Ihnen diese Beispiele? Hier finden Sie 48 weitere… damit werden Sie sehen, wie viele Fotos online von Menschen veröffentlicht werden, die Ihren Flyer auf der Straße lesen oder vom Scheibenwischer ihres Autos hervorgezogen haben.

4.Fensteraufkleber und Sticker: Verwenden Sie auch so häufig TripAdvisor, wenn Sie auf Reisen sind? TripAdvisor ist natürlich nur ein Beispiel, denn es gibt tausende Plattformen, welche die Rolle von Immobilienbüros, Reisebüros u. Ä. übernehmen. Ist Ihnen dabei etwas aufgefallen? Seit einiger Zeit schickt TripAdvisor Einrichtungen, die von den Userinnen und Usern am höchsten bewertet wurden, Aufkleber, die man am Schaufenster oder am Tresen der Rezeption anbringen kann. Diese Klebesticker gehören oft zu den meistfotografierten und online meistgeteilten Bildern.

Weil sie für Qualität stehen und auf wenigen Zentimetern den Namen der Einrichtung und Sterne für die angebotenen Dienstleistungen aufführen, werden sie zum unabdinglichen Content, den man mit Freundinnen und Freunden und Verwandten auf Whatsapp, Facebook oder anderen Plattformen teilt, wenn man einen Ort empfehlen möchte. Der Tipp lautet natürlich nicht, dass man jetzt ähnliche Aufkleber drucken lassen sollte. Aber denken Sie darüber nach: Kommen sie nicht gerade wieder in Mode?

… und ein Zusatztipp (aber Vorsicht vor dem Bumerang-Effekt)

Ich hoffe, dass ich Ihnen 4 gute Gründe liefern konnte, noch einmal über die Maßnahmen, die Sie bereits verwenden, unter dem Gesichtspunkt der sozialen Medien nachzudenken. Online werden nicht nur Bilder und Videos von Katzen geteilt. 😉 Im Gegenteil, unabhängig davon, ob Sie an die Onlinepräsenz Ihres Unternehmens glauben oder nicht, empfehle ich Ihnen wärmstens, das, was Sie bereits zu Hause haben, aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Abschließend möchte ich Ihnen noch einen letzten Rat mit auf den Weg geben, der im Allgemeinen bevorzugt wird, wenn man online von sich reden machen will: Wettbewerbe – davon werden viele veranstaltet, einige auch ohne großen Verstand.

Sie sind sicherlich nützlich und praktisch, um neuen Content zum Unternehmen zu verbreiten oder Inhalte zu sammeln, die von Konsument/innen und Teilnehmer/innen produziert wurden. Man sollte jedoch wissen, wie man damit umgeht.

Viel Erfolg dabei!

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