Druckfarben – einige Tipps von Pixartprinting

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Wir sind es gewöhnt, Grafikdesigns zu erstellen, zu sehen und zu bewerten. Wir fassen Papier an und prüfen seine Eigenschaften, sein Gewicht und seine Farbe. Wir denken über Formate und Produkte, Inhalte, Fotos und Verpackungen nach. Wir begutachten die Qualität des Drucks und beurteilen sie, aber – darauf wette ich– wir denken nie über die Druckfarbe nach, dank der das Design auf dem Papier erst zu Leben erweckt wird.

Und trotzdem wissen wir nur wenig über das Thema und sind es noch weniger gewöhnt, Druckfarbe zu beurteilen und zu verstehen, welchen Einfluss sie auf unsere Druckerzeugnisse hat.

Wenn Sie jemals eine Druckerei besucht oder dort gearbeitet haben, so werden Sie festgestellt haben, dass die Druckfarbe für gewöhnlich eine Sache für spezialisierte Techniker ist, welche die Druckmaschinen am Laufen halten. Wer damit zu tun hat, macht sich die Hände schmutzig – mehr noch als ein Maler – während sich die Designer höchstens beim Mittagessen bekleckern.

In diesem kurzen Artikel geben wir Ihnen einen kurzen Überblick darüber, welche Druckfarben wir bei Pixartprinting verwenden, um unseren Kunden die bestmögliche Qualität bieten zu können. 

Die erste Unterscheidung, die man bei diesem Thema vornehmen muss, erfolgt in Kleinformatdrucke (Offset- oder Digitaldruck auf Papier) und Großformatdrucke (Digitaldruck mit anderen Druckfarben je nach Trägermaterial).

Der Kleinformatdruck

Das Offsetverfahren wird nicht mit Pantone- oder anderen Volltonfarben durchgeführt, sondern erfolgt im Vierfarbdruck (CMYK).

Für Veredelungen können UV-empfindliche Pigmentfarben verwendet werden.

Beim Digitaldruck ist hingegen die EPM-Option (Enhanced Productivity Mode) von HP möglich, bei der nur drei Druckfarben (CMY) notwendig sind und Schwarz durch das Übereinanderlegen der drei Druckfarben generierbar ist.

Der Großformatdruck

Hier gestaltet sich die Angelegenheit schon schwieriger, da ein Teil der Großformate in Außenbereichen genutzt wird und deshalb lichtbeständige UV-Farben notwendig sind. 

Möglich sind außerdem Veredelungen (im Allgemeinen in bestimmten Bereichen des Druckträgers, die von dem Benutzer durch einen in der Druckvorlage enthaltenen Vektorpfad festgelegt werden) durch das Hinzufügen von bestimmten Polymeren zu den Druckfarben, sodass ein 3D-Effekt erhalten wird, und Laminierungen in Gold und Silber.

Nur beim Druck auf Plexiglas wird weiße Druckfarbe verwendet, da der Träger transparent ist.

Tipps

Zum Schluss möchten wir Ihnen noch ein paar Tipps für die Erstellung der Druckdateien geben, damit die Qualität der Druckfarben bestmöglich ausgenutzt werden kann.

Was Ihre Texte betrifft, so empfehlen wir Ihnen, dass Sie diese in Tiefschwarz (100 % oder 100K) verfassen; das Schwarz zu kontrollieren, wird bei der Gestaltung mit Programmen wie Word, die keine Palette zur Farbverwaltung haben, oft unterschätzt.

Was Ihre Grafiken im Allgemeinen betrifft, so empfehlen wir, beim Farbauftrag niemals unter die 5-Prozent-Marke zu gehen, d. h. nicht zu helle Farben (insbesondere Grautöne) zu erstellen, da die Gefahr besteht, dass sie auf Papier nicht wahrgenommen werden.

Und nun viel Spaß mit Ihrem Druckauftrag!

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